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Neue Seite 3
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Nach Festlegung der
Weltgesundheitsorganisation besteht eine Panikstörung dann, wenn irgendwann im
Verlauf der Störung eine oder mehrere Panikattacken aufgetreten sind. Dies
sind abgrenzbare Perioden intensiver Angst oder intensiven Unbehagens. Diese
Panikattacken waren unvorhersehbar und standen nicht in unmittelbarem
Zusammenhang mit einer nahezu immer angstauslösenden Situation. Außerdem sind
sie nicht durch Situationen ausgelöst worden, in denen die Person im
Mittelpunkt der Aufmerksamkeit anderer stand.
Darüber hinaus traten diese Panikattacken innerhalb eines Zeitraumes eines
Monats auf. Nach einer oder mehreren Attacken bestand eine andauernde Angst
vor der möglichen nächsten Attacke.
Auch gehören mindestens vier der nachfolgend geschilderten Symptome,
gleichzeitig erlebt, zu einer definitionsgemäßen Panikattacke:
- Ein Gefühl der Atemnot oder ein
Gefühl von Kurzatmigkeit
- Benommenheit, Schwindel,
Unsicherheitsgefühle und die Angst in Ohnmacht zu fallen
- Herzstolpern, beschleunigter
Herzschlag
- Schwitzen
- Zittern oder Beben
- Erstickungsgefühle
- Brustschmerzen, Beklemmung
- Magenschmerzen, Übelkeit
- Gefühl der Unwirklichkeit,
Depersonalisation und Derealisation
- Angst, verrückt zu werden oder die
Kontrolle zu verlieren
- Taubheits- oder Kribbelgefühle
- Die Angst zu sterben.
- Hitze- oder Kälteschauer
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