»Gute Therapie ist präzise.
In einer Therapiesitzung sollten keine unnötigen psychologischen Tests, keine
langwierigen oder überflüssigen Methoden, keine entbehrlichen Techniken, kein
ausgedehntes Schweigen und so wenig Hinhaltephrasen wie möglich vorkommen.
Voraussetzung dafür ist nicht, daß der Therapeut oder die Therapeutin über
wichtige Details einfach hinweggeht oder um der Schnelligkeit willen die
Sorgfalt außer acht lässt, sondern dass jede Intervention sitzt.«
Prof. Arnold Lazarus
»Multimodale
Kurzpsychotherapie ist Verhaltenstherapie in einer ihrer fortgeschrittensten
Formen. Sie ist effizient, wirksam, lehrbar und validierbar und deckt ein
breites Spektrum ab, ohne zu einem unflexiblen System zu erstarren.«
Cyril M. Franks
Einführung in meine therapeutische Vorgehensweise
Die Therapie die
Sie in meiner Praxis kennen lernen werden, ist eine hoch wirksame multimodale
Kurzzeitpsychotherapie. Geprägt wurde dieser Ausdruck von dem berühmten
Psychologieprofessor Arnold Lazarus aus Boston. Im Rahmen meiner Master-Arbeit
habe ich ein integratives und multimodales Therapiekonzept bei etwa 50 Patienten
angewandt, die überwiegend an Angststörungen und posttraumatischen
Belastungsstörungen litten. Das Ergebnis der Studie war verblüffend. Mehr als 40
Patienten der Studie wurden weitgehend geheilt in einer Behandlungsdauer von
durchschnittlich 6 Sitzungen.
In meiner Praxis
behandele ich heute Patienten die mich überwiegend wegen Angststörungen und
Partnerschaftsproblemen aufsuchen. Allgemeine Lebenskrisen bei Erwachsenen und
Kindern u. Jugendlichen finden sich ebenso häufig bei meinen Klienten.
Ich kombiniere
in einer einzigen etwa 6 – 12 Sitzungen umfassenden Therapie verschiedene
einzelne Verfahren, obwohl ich den Grundansatz der kognitiven Verhaltenstherapie
dabei nicht aus den Augen verliere. Es handelt sich um Verfahren wie z.B:
-
Kognitive
Verhaltenstherapie
-
Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Rogers
-
EMDR nach
Francine Shapiro
-
Klassische
Hypnose
-
Permissive
Hypnose nach Erickson
-
Suggestionen
und aufbauende Gespräche
-
Element aus der
rational-emotiven Therapie, aus systemischen und tiefenpsychologischen
Therapierichtungen.
Im Gegensatz zur vorherrschenden
Lehrmeinung, bin ich der Meinung, dass neben einer Spezialisierung auf eine
therapeutische Richtung profunde Grundkenntnisse anderer Therapierichtungen
durchaus ausreichend sind, um Instrumentarien aus diesen Therapierichtungen in
die eigene Árbeit zu integrieren.
Statistischen
Untersuchungen in Deutschland zufolge, liegt die mittlere Therapiedauer bei
Gesprächspsychotherapie bei 86 Stunden und die mittlere Therapiedauer bei
tiefenpsychologischen Behandlungen bei 176 Stunden (Eckert, Frohburg, Kriz 2004)
Ein wunderschönes
Beispiel einer grenzenlosen Ausnutzng der gesetzlichen Sozialversicherung und
eines Patienten habe ich in Luxemburg dokumentiert. Ein 39-jähriger Angestellter
meldete sich bei mir um eine Therapie durchzuführen, da er keine berufliche
Perspektive habe und im Leben nicht mehr so recht wisse wo er überhaupt
hinwolle. Er berichtet, er habe gerade eine 13-jährige Psychoanalyse hinter sich
mit 2 Behandlungsterminen pro Woche! Eine Psychoanalyse über 13 Jahre ist nicht
nur mit Kosten von 150.000,- € für die Krankenkasse verbunden, sie ist einfach
gescheitert. Ein Psychiater der so arbeitet, kann nicht das Wohl eines Patienten
im Sinn haben, sondern nur sein eigenes.
Demzufolge kann eine Therapie und
damit wenn auch nur als vorläufig stabil geheilte Angststörung mit einer
Behandlungsdauer von 6 bis 12 Stunden als außerordentlich effektiv gelten.
Angesichts der teils völlig erfolglosen Vorbehandlungen bei Psychiatern, führt
das pragmatische und wechselnde therapeutische multimodale Verfahren in meiner
Praxis zu guten bis sehr guten Erfolgen
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